Das DESWOS-Haus-Projekt in Tansania

Screenshot Dr. Klein

Screenshot Dr. Klein

Die Welt ist manchmal so klein, und durch soziale Netzwerke wird sie noch kleiner. Vergangene Woche habe ich auf Xing in der Gruppe “Go for Zanzibar – Hilfe zur Selbsthilfe auf der tansanischen Insel Sansibar” einen Beitrag gepostet zum Thema “Nadel im tansanischen Heuhaufen gesucht“. Bislang habe ich den geeigneten Protagonisten für meinen Artikel noch nicht gefunden, aber es meldete sich Michaela Reimann aus meinem Netzwerk bei mir. Sie macht die Pressearbeit für das Finanzportal Dr. Klein, und war schon häufig eine Anlaufstelle, wenn ich über das Thema Baufinanzierung geschrieben habe.

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Mimi ninajifunza kiswahili

Kiswahili-Unterricht

Kiswahili-Unterricht

Gestern war nun also meine erste Kiswahilistunde bei einem sehr motivierten jungen Lehrer aus Arusha. Arusha liegt im Norden Tansanias, in der Nähe des Kilimandscharo. Wir sind ein gutes Dutzend Schüler, die meisten studieren noch. Es ist aber auch ein junger Arzt dabei, der in Tansania arbeiten möchte und eine Frau, die einfach besser Kiswahili sprechen können möchte, wenn sie dort Urlaub macht.

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Muhammad Yunus in Frankfurt

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Muhammad Yunus hat nicht die Mikrokredite erfunden. Doch seit er mit seiner Grameen Bank 2006 den Nobelpreis gewonnen hat, steht er stellvertretend für dieses Thema. Heute ist er in Frankfurt, bei der Frankfurt School for Finance & Management, und hält einen Vortrag über “Mikrofinanz – eine geniale Idee im Stresstest”. Mitveranstalter ist zum Beispiel Oikocredit, eine Organisation, die auch in Tansania Mikrokredite an Menschen vergibt, damit sie eine Existenz gründen können. Auch die Sparkassenstiftung für internationale Kooperationen ist ein Mitveranstalter. Sie vergibt In Tansania zwar keine Mikrokredite, hat aber 2010 der Tanzania Postal Bank für einige Zeit drei Berater zur Seite gestellt. Die Tanzania Postal Bank will ihren Kunden den Zugang zu Konten über Automaten erleichtern. Dadurch sollen sie Rechnungen bezahlen, ihr Handy aufladen und Bargeld abheben können. Weitere Mitveranstalter unter anderem die KFW Bankengruppe, das Bundesentwicklungsministerium, die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit.

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Dokumentarfilm Serengeti

Screenshot amazon.de

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Was könnte spannender sein, als das Leben selbst? Diese Frage stellte ich mir, während ich gestern Abend den Dokumentarfilm Serengeti gesehen haben. Da gibt es Nachtszenen, bei denen Figuren mit unregelmäßigen weißen Streifen rennen, wegrennen, flüchten, weil andere dunkle Wesen zum Sprung ansetzen – wie in einem Scherenschnitttheater. Da zeigen Zeitlupen, wie ein Vogel im Flug einen Fisch aus dem Wasser holt, ein Krokodil ein Gnuh packt, festhält, schüttelt, und schließlich doch wieder loslässt. Und da sind Szenen, die aus dem Hubschrauber aufgenommen wurden, so dass sich der Zuschauer mit eigenen Augen von der schieren Unendlichkeit der Serengeti überzeugen kann, in der so viele Tiere unterwegs sind, dass sie unzählbar sind.

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Karibu heißt Willkommen

Screenshot Wikitionary.org

Screenshot Wikitionary.org

Eigentlich ist es fast überflüssig, dass ich versuche, einige Worte in Kiswahili zu lernen, denn in Yamba und Milingano, wo ich arbeiten werde, sprechen die Menschen eine andere lokale Stammessprache. Andererseits ist Kiswahili die Amtssprache in Tansania, und “Hallo”, “Danke” und “Bitte” sagen zu können, ist nie ein Fehler. Also habe ich im Internet recherchiert und festgestellt, dass die Katholische Hochschulgemeinde einen Kiswahili-Sprachkurs anbietet. Ich habe dem auf der Seite genannten Ansprechpartner eine Mail geschickt und gefragt, ob jeder an diesem Kurs teilnehmen darf – und leider nie eine Antwort darauf bekommen. Also habe ich gestern Morgen angerufen, denn abends sollte der Kurs erstmals stattfinden. Die Dame am Telefon war nett, sagte ab, der Kurs sei eigentlich für Studenten gedacht. Letzlich müsste der Kursleiter entscheiden, ob ich teilnehmen darf oder nicht. Darum bin ich auf gut Glück gestern Abend nach Sülz gefahren und habe dort den Kursleiter getroffen. Die schlechte Nachricht: Der Unterricht fiel gestern Abend aus. Die gute Nachricht: Ich darf teilnehmen, auch wenn meine Studentenjahre schon einige Zeit vorbei sind. Und ein kiswahilisches Wort habe ich gestern Abend auch direkt gelernt: Karibu heißt Willkommen.

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Wo ich die ersten zwei Nächte in Tansania schlafen werde

Bislang ist Tansania für mich noch das große Unbekannte. Ich war zwar mal eine Woche in Tunesien, aber noch nie richtig in Afrika. Langsam nimmt mein Projekt 2012 aber Formen an: PoD hat mir geschrieben, dass sie für mich für die ersten zwei Nächte eine Unterkunft im Kipepeo Beach Resort am Südstrand von Daressalam buchen werden. Mich hat schon beruhigt, dass dieses Hostal im Lonely Planet empfohlen wird. Und nachdem ich es im Internet gefunden habe, habe ich auch eine erste Vorstellung davon, wie es dort aussieht:

Kipepeo Beach Resort

Kipepeo Beach Resort

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